He must be a communist.
Die letzte Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen war Schicksalswahl für Rot-Grün und Gerhard Schröder, nach Bekanntwerden der Wahlergebnis trat Franz Müntefering vor die versammelte Presse im Willy-Brandt-Haus in Berlin und verkündete den Willen zu Neuwahlen. Merkel stuft diese Wahl für sich und somit SchwarzGelb als Schicksalswahl einfolgert BILT. In Nordrhein-Westfalen dürfe kein »Platz sein für Experimente mit ungewissem Ausgang«, meinte die Kanzlerin wohl wortwörtlich. Damit schwingt sie verschlüsselt-diplomatisch die selbe Kommunisten-Keule, in die die NRW-CDU vor ein paar Tagen eingeschwenkt ist. Damit dürfte die selbsternannte “Kanzlerin aller Deutschen” ihren Hut in einen Ring geworfen haben, von dessem Rand ihr Sparingpartner Frank-Walter Steinmeier ihr nun bequem beim Schattenboxen zusehen kann.
Das Schreckgespenst einmal mehr: “Rot-Rot”. Die rote Socke, der Kommunist. Der Sozialismus biegt um die nächstgelegene linksextreme Ecke. “Wer Kraft wählt, verschiebt die Arbeitsplätze in das kommunistische China.” hört man Rüttgers vor dem geistigen Auge hetzen. Vor sechzig Jahren machte die CDU den Bürgerinnen und Bürgern Angst vor dem “roten Mann”, und so fortschrittlich wie Christdemokratie nunmal ist, klopft sie 2010 noch immer auf den selben Busch.
(via)
Damit will die NRW-CDU natürlich nur von ihren eigenen Problemen ablenken.
Angela Merkel, selbst mit Schwarz-Gelb in Berlin wahlweise mit dem Rücken an der Wand stehend oder gerade frontal darauf auftreffend, wird von Jürgen Rüttgers und seiner NRW-CDU in den kommenden acht Wochen noch jede Menge Breitseiten ernten. Eben so lang bis er meint, dass das zu erwartende Wahlergebnis durch die Abgrenzung von Berlin halbwegs für eine Regierungsbildung passt.
Da kann man nur hoffen, das die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sich nicht irreführen lassen, und das der Wahlausgang Rüttgers verhindert und Merkel mitnimmt.
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